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Name: Felix Haack

Beruf: Student, 5. Semester Bauingenieurwesen

Familienstand: ledig, Freundin

Motorrad: Kawasaki KX 250 F Bj. 2008

Team: Team Kunkel Motorsport Prenzlau

Vorbild:

Ich würde nicht direkt behaupten dass ich Vorbilder habe, ich würde eher sagen dass es einige Leute gibt, denen ich ihren Erfolg gönne und für welche ich mich auch interessiere, sprich Ergebnisse angucken, Rennen angucken usw.. Dazu gehört zum Beispiel Markus Schiffer, den ich durch Jef Janssen schon ewig kenne und dem ich richtig gönne nach ganz weit oben zu kommen. Wer in meinen Augen noch würdig seiner Leistungen ist, ist Ryan Villopoto. Wenn man sieht wie er fährt, so brutal schnell, ständig "wide open" ist das richtig faszinierend.

Lieblingsstrecke:

Ich hab nicht direkt eine Lieblingsstrecke sondern ich hab einen Typ Strecke, welcher mir gefällt und in welchen so einige Strecken hinein passen, Es sind Orte wie Schenkenhorst, Jüterbog, Luckau, Lübtheen oder Ueckermünde die solche Bahnen haben. Eben Strecken, die viel Sand, große bzw. weite Sprünge beinhalten und auch eine gewisse Breite haben. Nichts ist schlimmer als auf einer extrem schmalen Strecke ein Rennen mit 40 Mann zu bestreiten. Ich würde auch Rundkurse mit Mischboden bzw. härterem Boden gut finden, jedoch geht dieser Boden komischerweise meist einher mit einer schmalen Strecke. Eine Ausnahme ist Prisannewitz, die ich auch zu meinen Lieblingsstrecken zählen würde.

 

Wie bist du zum Motocross gekommen?:

Durch meinen Vater. Er ist zur DDR-Zeit auch aktiv Moto-Cross Rennen gefahren, genauer gesagt von 1975 bis 1985, hat damals auch an DDR-Meisterschaften teilgenommen und zusammen mit Leuten wie Heiko Koch, seinem Vater Klaus Koch, Manfred Glawe und vielen anderen dieser Generation die gesamte DDR abgeklappert auf der Suche nach Rennen um seinem Sport zu frönen.

Ich hatte schon als Kind ein kleines Spielzeug-Motorrad über meiner Wiege zu hängen, so dass mir der Sport im wahrsten Sinne des Wortes "in die Wiege gelegt" (oder drüber gehängt=)) wurde. Mit 5 Jahren bekam ich dann mein erstes Motorrad, ein PW 50, und dann nahm alles seinen Lauf. Richtig "aktiv" Rennen fahre ich seit 1999. Das war damals meine erste komplette Saison in der 85ccm Junioren-Klasse, die ich auf dem 7ten Platz beendete. Vorher bin ich zwar auch schon Rennen gefahren aber eher so "mal hier, mal da" wo eben grad was in der Nähe war. Mein erstes Rennen war natürlich in Bergen 1993 auf meiner PW 50. Das war mein einziges Rennen auf der PW, dann gab es eine 60er Kawa auf der dann auch ein paar kleine Rennen bestritten wurde.

Im Jahr 2000 wurde ich dann Vizemeister in der 85ccm Junioren Klasse und dann wurden auch ein paar größere Rennen in Angriff genommen. Seit dem bin ich durchgehend jedes Jahr MX gefahren, wenn mich nicht gerade Verletzungen davon abgehalten haben...


 

Was waren deine größten Erfolge?:

Mein Landesmeistertitel im Jahr 2007 in der 125ccm Klasse. Auch sehr schön war der Sieg am letzten Wochenende bei den motoX Amateur Masters in der 125er Klasse. Das besagt jetzt dass ich der schnellste Amateur Deutschlands meiner Klasse bin.

Was sind deine Ziele kurz-, mittel-und langfristig?:

Ein paar Ziele habe ich schon noch, mittelfristig meinen Meistertitel verteidigen und langfristig gesehen möchte ich auch noch ein paar DM-Punkte einfahren.

 

Schlusswort: Bei wem möchtest du dich bedanken?

Bei meinem Vater, der der Ursprung der ganzen Sache ist und der mich finanziell und technisch am Meisten unterstützt. Bei meiner Familie, die mich ebenfalls immer unterstützt hat. Meine Freundin, die das alles auch mehr oder weniger freiwillig mit macht ;). Bei Familie Koch aus Seedorf (vor allem bei Heiko, aber auch bei Klaus), die mich in so einigen Belangen unterstützt haben sowohl technisch, materialtechnisch als auch fahrtechnisch. Bei Kunkel Kawasaki in Prenzlau für die gute Zusammenarbeit. Beim Bosch Service Lück in Neubrandenburg, die ich in meinem Studienort mit jeder Frage belästigen kann ;) und bei allen die ich noch vergessen hab…